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Autor: Irene Meissner

Netzwerk

20. Januar 2021
Wir haben unser Netzwerk ausgebaut!

Sep Ruf hat schon früh Kontakte geknüpft. Golo Mann schrieb über ihn „er war ebenso begabt für seinen schönen Beruf wie auch für die allgemeine Kunst, sich im Leben vorwärts zu bringen.“ Dieses „Vorwärtskommen“ verdankte Ruf nicht zuletzt auch seinem Netzwerk, das er kontinuierlich ausbaute. Zu seinen Verbindungen gehörten unter anderem die Bauherren Karl Schwend und Hans Christoph Freiherr von Tucher, die Journalisten Hans Eckstein und Alfons Leitl, die Politiker Ludwig Erhard und Alfred Dregger, die Museumsdirektoren Ludwig Grote, Kurt Martin und Erich Steingräber, die Kollegen und Künstler Josef Oberberger, Fritz Koenig, Bernhard Heiliger und Olaf Gulbransson sowie Fachverbände wie der Bund Deutscher Architekten und der Deutsche Werkbund.

1951

10. Januar 2021
Sep Ruf Gesellschaft „daheim“

Vor 70 Jahren: 1951

Solange keine kulturellen Veranstaltungen stattfinden dürfen, stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen Sep Rufs Bautätigkeit aus dem Jahr 1951 vor. 1951 war eines der fruchtbarsten Jahre seiner noch jungen Architektenkarriere. Sep Ruf erhält die Aufträge für die HICOG-Siedlungen in Bonn, die Bayerische Staatsbank wird in Nürnberg am Lorenzer Platz eröffnet, die Akademie der Bildenden Künste im Waldgebiet am Nürnberger Tiergarten ist im Bau und in München wird das Wohnhaus an der Theresienstraße fertiggestellt sowie das Gelände der Herzog-Max-Burg vollständig von Trümmerschutt geräumt. Beim Darmstädter Gespräch „Mensch und Raum“, wo die Leitbilder des Wiederaufbaus diskutiert werden, erläutert Sep Ruf seine Gedanken über „das offene, naturverbindende Bauen“, das er mit dem Pavillonensemble der Nürnberger Akademie erstmals umsetzt. Lassen Sie sich überraschen, was 1951 sonst noch alles passiert ist. Die einzelnen Einträge werden kontinuierlich mit Informationen hinterlegt und ergänzt. Schauen Sie also immer wieder einmal auf unserer Webseite vorbei.

Christkönig

Sonntag, 22. November 2020, 10 Uhr
Aus der Pfarrkirche Christkönig in München – Katholischer Gottesdienst
Wiederaufbau Sep Ruf 1945; 1947/48
>>> BR Fernsehen

Die neubarocke Pfarrkirche (August Blößner, 1929/30) mit ovalem Grundriss brannte 1945 bei einem Luftangriff aus. Sep Ruf, mit dem Wiederaufbau beauftragt, änderte die westliche Doppelturmfassade und purifizierte das Innere. Um Material zu sparen, ließ er den Sakralraum anstelle der ursprünglichen Kassettendecke mit radial angeordneten Holzbindern überwölben. Die flache Kuppel wollte Ruf durch ein 60 Zentimeter hohes Lichtband vom Kranzgesims absetzen (nicht ausgeführt). Am 17. Dezember 1948 wurde „Christkönig“ von Erzbischof Michael Kardinal von Faulhaber erneut geweiht. Die von Ruf eingebrachte raffinierte Lichtführung entwickelte er bei der Kapelle des Marienheims und bei St. Johann von Capistran weiter.

Ausstellung Oberberger

*** 19.01.2021: Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Museen wird bis zum 14. Februar 2021 verlängert.***

*** 06.01.2021: Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Museen wird bis zum 31. Januar 2021 verlängert.***

*** 02.12.2020: Der Teil-Lockdown mit geschlossenen Museen wird bis zum 10. Januar 2021 verlängert.***

*** Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern vom 25. November 2020 bleiben weiterhin alle Kultureinrichtungen zunächst bis zum 10. Dezember 2020 geschlossen.***

*** VERSCHOBEN ***
(aufgrund der aktuell verfügten Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie werden alle Museen ab dem 2. November bis zunächst zum 30. November geschlossen.)

Sonntag, 22. November 2020 | Voraussichtlich ab Mitte Januar 2021
Sehnsuchtsorte | Bekanntes und Unbekanntes von Josef Oberberger
Olaf Gulbransson Museum Tegernsee
22.11.2020 – 14.03.2021

>>> Das Olaf Gulbransson Museum auf TV München

Josef Oberberger (1905–1994) und Sep Ruf waren Kollegen an der Akademie der Bildenden Künste in München. Oberberger schuf zahlreiche Kunstwerke für die Bauten von Ruf, u.a. für St. Johann von Capistran über dem Hauptportal das Glasgemälde die „Wurzel Jesse“, für die Maxburg im Lenbachblock die Stuccolustro-Tafel „Würde und das Recht“ oder für den Deutschen Pavillon auf der Weltausstellung 1958 in Brüssel einen Gobelin „Das Aufstrebende und das Stürzende“, der im Kongresssaal hing. Die Freunde unternahmen zahlreiche Reisen, u.a. 1956 nach Rom, einer der „Sehnsuchtsorte“ der Ausstellung.

Rundgang Tucherpark

*** ABGESAGT *** (aufgrund der sprunghaft gestiegenen Corona-Zahlen)
Die Veranstaltung wird nachgeholt

>>> Geschichte des Tucherparks
>>> Geschichte des Tivoli in München (historische Ortsbezeichnung)
>>> Tucherpark zum Leben erwecken (SZ, 09.03.2020)


Freitag, 16. Oktober 2020, 16 Uhr
RUNDGANG DURCH DEN TUCHERPARK
Treffpunkt: „Zwillingsplastik“, Isamu Noguchi beim Technisches Zentrum
Dauer ca. 1 Stunde, mit Hans Hermann Wetcke (ehem. Bayerische Rück) und 03 Architekten

Vorstellung Sep Ruf Pfad


5. Oktober 2020, 18 Uhr
EINLADUNG: VORSTELLUNG SEP-RUF-PFAD
Innenhof der Maxburg (im Freien), Lenbachplatz 7, Treffpunkt: Moses-Brunnen

Wetter Vorhersage für Montag, 5.10.2020 (07:00 Uhr)


Anfangs leichter Regen möglich, ab Mittag von Württemberg her abklingend. Bei Höchstwerten zwischen 12 und 14 Grad mäßiger Südwestwind.
>>> Webcam


Zur Vorstellung des neuen Booklets mit Stadtspaziergängen zu Sep Rufs Münchner Bauten laden die Landeshauptstadt München, Referat für Stadtplanung und Bauordnung, und die Sep Ruf Gesellschaft e.V. herzlich ein.