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Kategorie: Veranstaltungen

Sommerpause

Die SEP RUF TALKS machen Sommerpause. Die Reihe wird ab Herbst 2021 fortgesetzt. Der Vortrag von Winfried Brenne über die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg: „Denkmalgerechte Sanierung und Neubau eines Ausweichgebäudes“, 21. Juni 2021, ist auf Vimeo abrufbar. 

Sep Ruf Talks 03

„Die Räume sind hell, daß man größte Lust hat, darin zu arbeiten, Sonne und Licht können durch ganze Fensterwände hereinströmen und der Blick geht hinaus auf Sand, Föhren und frisches Grün (…)“ Fritz Griebel, Akademiedirektor, in seiner Festrede zur Eröffnung der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg, 15. Juni 1954


Am Montag, den 21.6.2021, 18.30 Uhr, findet der dritte „SEP RUF TALK“ statt. Winfried Brenne (Brenne Architekten Berlin) wird über die Sanierung der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg, eines der Hauptwerke von Sep Ruf, sprechen. Im Herbst 2020 wurde in einem ersten Schritt die notwendig gewordene Sanierung des ersten Pavillons der wegweisenden Anlage unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes abgeschlossen. Der Vortrag ist über Vimeo abrufbar.

Im Alter von nur 39 Jahren wurde Sep Ruf 1947 zum Professor für Architektur und Städtebau an die Akademie der Bildenden Künste Nürnberg berufen, die 1943 kriegsbedingt in das Deutschordensschloss in Ellingen ausquartiert worden war. Nach einem gewonnenen Wettbewerb erhielt er drei Jahre später den Auftrag für den Neubau einer auf moderne Bedürfnisse zugeschnittenen Kunsthochschule. Die Akademie im Grünen am Nürnberger Stadtrand, abseits von der „braun konnotierten Altstadt“, sollte auch architektonisch einen Neuanfang dokumentieren.

Sep Ruf Talks 02

„Das achtgeschossige Wohnhochhaus, das der Architekt Sep Ruf für den Verein zur Behebung der Wohnungsnot e.V. Nürnberg an der Theresienstraße errichtete, hat für das so stark von konservativem Lokalgeist beherrschte Planen und Bauen in München größte Bedeutung. Es ist (…) der erste vollendete Neubau von in Befangenheiten in historischen Reminiszenzen völlig freien Formen.“ Hans Eckstein, 1951


Am Montag, den 26.4.2021, 18 Uhr, findet unser zweiter „SEP RUF TALK“ statt. Diesmal widmen wir uns dem Sep Ruf Haus an der Theresienstraße in München, das vor 70 Jahren fertiggestellt wurde. Für ein Gespräch konnten wir Alexander Bauer (BKS & Partner, Bauer Reichert Seitz Architekten), der selber im Haus wohnt und 2010 die Sanierung der Balkone durchgeführt hat, und Susanne Muhr (lynx architecture), Architektin und Bewohnerin des Hauses, gewinnen. Lassen Sie sich überraschen.

Sep Ruf schuf mit der schmalen, von der Grundstücksgrenze zurückgesetzten Wohnscheibe (damals als Hochhaus bezeichnet) und mit den vom Boden bis zur Decke geöffneten Fenstern „menschenwürdige Lebensräume“, dies war für ihn keine formale Angelegenheit, sondern eine „soziale Verpflichtung“. 

Sep Ruf Talks

„Büro-Architektur interessiert im allgemeinen nur wenige. Man nimmt sie hin und verhält sich ihr gegenüber gleichgültig. Allenfalls wird sie in Bausch und Bogen beschimpft – mit den Worten etwa: ‚Schon wieder so ein Glaspalast’ oder ‚gesichtslose Rasterfassade’ oder ‚noch ein sturer Verwaltungskasten’. (…) Daß das nicht stimmt, beweisen in zunehmender Zahl neue Büro-Gebäude (…) auch Sep Rufs neues Haus für das ‚Technische Zentrum’ der Bayerischen Vereinsbank“. Peter M. Bode, 1970


Am Montag, den 22.3.2021, 18 Uhr, startet unsere neue Online-Gesprächsrunde „SEP RUF TALKS“. In der ersten Veranstaltung geht es um den von Sep Ruf geplanten Münchner Tucherpark.

Anfang Dezember 2019 wurde mit dem Verkauf des Münchner Büroquartiers „Am Tucherpark“ an die Commerz Real und den Projektentwickler Hines einer der größten Finanzdeals von Gewerbeimmobilien in der Geschichte der Bundesrepublik publik. Wie den Medienberichten zu entnehmen war, soll das 15 Hektar große, unter Landschafts- und Ensembleschutz stehende Areal nachverdichtet und in den kommenden Jahren weiterentwickelt werden. Was ist seitdem passiert? Darüber wollen wir informieren und mit den Verantwortlichen sprechen.

1951

10. Januar 2021
Sep Ruf Gesellschaft „daheim“

Vor 70 Jahren: 1951

Solange keine kulturellen Veranstaltungen stattfinden dürfen, stellen wir Ihnen in den nächsten Wochen Sep Rufs Bautätigkeit aus dem Jahr 1951 vor. 1951 war eines der fruchtbarsten Jahre seiner noch jungen Architektenkarriere. Sep Ruf erhält die Aufträge für die HICOG-Siedlungen in Bonn, die Bayerische Staatsbank wird in Nürnberg am Lorenzer Platz eröffnet, die Akademie der Bildenden Künste im Waldgebiet am Nürnberger Tiergarten ist im Bau und in München wird das Wohnhaus an der Theresienstraße fertiggestellt sowie das Gelände der Herzog-Max-Burg vollständig von Trümmerschutt geräumt. Beim Darmstädter Gespräch „Mensch und Raum“, wo die Leitbilder des Wiederaufbaus diskutiert werden, erläutert Sep Ruf seine Gedanken über „das offene, naturverbindende Bauen“, das er mit dem Pavillonensemble der Nürnberger Akademie erstmals umsetzt. Lassen Sie sich überraschen, was 1951 sonst noch alles passiert ist. Die einzelnen Einträge werden kontinuierlich mit Informationen hinterlegt und ergänzt. Schauen Sie also immer wieder einmal auf unserer Webseite vorbei.

Rundgang Tucherpark

*** ABGESAGT *** (aufgrund der sprunghaft gestiegenen Corona-Zahlen)
Die Veranstaltung wird nachgeholt

>>> Geschichte des Tucherparks
>>> Geschichte des Tivoli in München (historische Ortsbezeichnung)
>>> Tucherpark zum Leben erwecken (SZ, 09.03.2020)


Freitag, 16. Oktober 2020, 16 Uhr
RUNDGANG DURCH DEN TUCHERPARK
Treffpunkt: „Zwillingsplastik“, Isamu Noguchi beim Technisches Zentrum
Dauer ca. 1 Stunde, mit Hans Hermann Wetcke (ehem. Bayerische Rück) und 03 Architekten

Mitgliederversammlung + Vorstellung Sep Ruf Pfad


Montag, 5. Oktober 2020
Mitgliederversammlung + Vorstellung Sep-Ruf-Pfad

Corona hat uns immer noch im Griff, aber es wird lockerer. So haben wir uns entschlossen, im Herbst die Veranstaltungen wieder aufzunehmen. Um die Sicherheit im bestmöglichen Rahmen zu organisieren, weichen wir aufs Freie aus und werden auch hier die erforderlichen Hygiene- und Schutzmaßnahmen einhalten.

Am Montag, den 5. Oktober, um 17 Uhr findet unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Innenhof der Maxburg statt. Im Anschluss um 18 Uhr laden wir zur Vorstellung des Sep-Ruf-Pfads (mit der Stadtbaurätin, Prof. Elisabeth Merk) auch im Innenhof der Maxburg im Freien ein.

Impressionen von der Veranstaltung
Zum Vergrößern auf das Bild klicken



>>> Tagesordnung Mitgliederversammlung
>>> Download Einladungskarte Vorstellung Sep-Ruf-Pfad

Info Veranstaltungen

„Homeoffice“ von Sep Ruf am Tegernsee

*** BIS AUF WEITERES ***
Sep Ruf Gesellschaft „daheim“

Leider können wir unsere, für das Frühjahr 2020 geplanten Veranstaltungen wegen der COVID-19-Pandemie zurzeit nicht durchführen. Auch die diesjährige Mitgliederversammlung (26.6.) müssen wir auf den Herbst verschieben, den neuen Termin geben wir in Kürze bekannt. Ob die für Oktober geplante Mitgliederfahrt nach Bonn stattfinden kann, können wir zum jetzigen Zeitpunkt leider auch noch nicht absehen. Um die Zeit zu überbrücken, empfehlen wir unsere Rubrik „Aktuelles“ und den Beitrag „Empfehlungen für zu Hause“ oder Sie sehen sich eine vergangene Veranstaltung an, beispielsweise das 2. Darmstädter Gespräch „Mensch und Raum“, das 1951 dem Wiederaufbau und der Zukunft der Architektur gewidmet war und an dem auch Sep Ruf teilgenommen hat.

Veranstaltung Tucherpark BADSK

Dienstag, 3. März 2020, 19.00 Uhr
Podiumsdiskussion: Ensemble unter Denkmalschutz – das Schicksal des verkauften Tucherparks

Bayerische Akademie der Schönen Künste, Max-Joseph-Platz 3, 80539 München
Die Akademie befindet sich im Königsbau der Residenz im obersten Stockwerk

Begrüßung: Wilhelm Christoph Warning
Verlesung der Statements von Uwe Kiessler und Irene Meissner (Sep Ruf Gesellschaft)
Es diskutieren: Werner Frosch, Christian Meister, Elisabeth Merk, Winfried Nerdinger, Mathias Pfeil
Moderation: Wilhelm Christoph Warning