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Nachkriegsmoderne

Wohnanlage Franz-Joseph-Straße/Habsburgerplatz, Sep Ruf 1951–1954 

Nachkriegsmoderne

„Man hat sehr klug getan, auf die Restauration des alten Rokoko-Saals, reizend wie er war, zu verzichten, auf den Versuch also ins ‘Es war einmal’ zurückzukehren und ein Bild zu schaffen, das beinahe so aussähe, als ob nichts geschehen wäre; viel edler im Gemüt, aus dem Schutt das ganz Neue, entschlossen Moderne, klar und heiter vorwärtsblickende unsentimental und tapfer erstehen zu lassen. Die Würde einer langen und glänzenden künstlerischen Geschichte, die sich dort abspielt, bleibt der Stätte trotzdem erhalten.“ 

Thomas Mann 1951 an den Staatsintendanten Alois Johannes Lippl anlässlich der bevorstehenden Wiedereröffnung des Münchner Residenztheaters. Auch Sep Ruf, der 1936 für Alois Johannes Lippl dessen Wohnhaus gebaut hatte, hatte Pläne zum Wiederaufbau vorgelegt. Ausgeführt wurde das neue Münchner Residenztheater dann aber von Karl Hocheder.

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Juli 2020
Drohender Teilabriss: Blindeninstitut – Schule und Heim mit Sondertagesstätte für geistig behinderte Sehbehinderte und Blinde in Rückersdorf bei Nürnberg, Dachsberweg 1


Bernhard Heid, Fürth; Landschaftsarchitekten: Edgar Tautorat, Ammerndorf 
Wettbewerb 1989, 1. Preis 
Bauzeit: 1991–1996 
Gestaltungspreis der Wüstenrot Stiftung, 2002, Sonderankauf  

Nach 25 Jahren planen der neue Vorstand und die Schulleitung des Blindeninstitut das Ensemble teilweise abzureißen und zu sanieren. Vom Abriss betroffen sind die prägnanten sternförmigen Schul- und Wohnheimpavillons, die durch orthogonale Baukörper ersetzt werden sollen, der langgestreckte Baukörper zur Bahn soll als Lärmschutz erhalten bleiben.

Blindeninstitut: Weiterlesen >>>

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Mai 2020
Filme zum Wiederaufbau

Von Bausünden und Bürgerprotest 
>>> Sendung: Unsere Geschichte
27.5.2020, 21.00 Uhr, NDR, 43:00 (verfügbar bis 27.5.2021)

Unsere Städte nach ’45
30.05.2020, 20.15 Uhr, ARD-alpha, Bomben und Bausünden, Folge 1, 45:00
30.05.2020, 21.00 Uhr, ARD-alpha, Abriss und Protest, Folge 2, 45:00

>>> Unsere Städte nach ’45
Der Bombenkrieg, MDR, 44:23

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März 2020
Interview

Philip Ost (Mitglied in der Sep Ruf Gesellschaft) im Online Magazin zur Nachkriegsmoderne
„Das ist die falsche Frage“ – moderne REGIONAL

siehe auch: Biblio-Philo und „German Post-War Modern“

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Januar 2020
Buchempfehlung

S. 202: Gelände der Maxburg, Deutsche Pflegeeltern mit Mischlingskindern aus einer deutsch-amerikanischen Beziehung; Foto: bpk/Hanns Hubmann, München, 1949

Buchempfehlung: Harald Jähner, Wolfszeit. Deutschland und die Deutschen 1945–1955, Rowohlt • Berlin 2019
Download Leseprobe

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Dezember 2019
Verkauf des Areals Tucherpark

„Milliardendeal Tucherpark“, Abendzeitung vom 4.12.2019
Siehe die weiteren Meldungen zum Verkauf des Areals Tucherpark auf unserer Presseseite

Architekten: Sep Ruf, Uwe Kiessler, Hild und K u.a.; Landschaftsarchitektur: Karl Kagerer, Ismaning; Skulpturen: Marcello Mascherini, Vittoria, 1968; Isamu Noguchi, Zwillingsplastik, 1972; Bernhard Heiliger, Zeichen 74, 1974; Toni Stadler, Ägäis, 1964; Fritz Koenig, Große Torfigur, 1986; Otto Wesendonck, Ying-Yang-Brunnen, 1986; Elfe Gerhart, Die Last, Jahr unbek.; Lothar Dietz, Junge mit Schwan, 1953 (nicht mehr vor Ort); Galliard-Sansonetti, Windhunde, 1897

BR, Zwischen Spessart und Karwendel, 2008

Tucherpark: Weiterlesen >>>

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Oktober 2019
Gefährdet: Situlischule, ein „Schmuckkästchen“1 mit Kindergarten in München-Freimann
Franz Ruf, Johannes Ludwig; Kunst am Bau: Karl Knappe, Josef Karl Nerud; Grünplanung: Alfred Reich, 1952–1954

„Plötzlich Denkmal“, Süddeutsche Zeitung vom 23.10.2019
„Angebliches Angebot“, Süddeutsche Zeitung vom 23.10.2019


Situlischule: Weiterlesen >>>

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