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Sep Ruf Talks 02

„Das achtgeschossige Wohnhochhaus, das der Architekt Sep Ruf für den Verein zur Behebung der Wohnungsnot e.V. Nürnberg an der Theresienstraße errichtete, hat für das so stark von konservativem Lokalgeist beherrschte Planen und Bauen in München größte Bedeutung. Es ist (…) der erste vollendete Neubau von in Befangenheiten in historischen Reminiszenzen völlig freien Formen.“ Hans Eckstein, 1951

Am Montag, den 26.4.2021, 18 Uhr, findet unser zweiter „SEP RUF TALK“ statt. Diesmal widmen wir uns dem Sep Ruf Haus an der Theresienstraße in München, das vor 70 Jahren fertiggestellt wurde. Für ein Gespräch konnten wir Alexander Bauer (BKS & Partner, Bauer Reichert Seitz Architekten), der selber im Haus wohnt und 2010 die Sanierung der Balkone durchgeführt hat, und Susanne Muhr (lynx architecture), Architektin und Bewohnerin des Hauses, gewinnen. Lassen Sie sich überraschen.

Sep Ruf schuf mit der schmalen, von der Grundstücksgrenze zurückgesetzten Wohnscheibe (damals als Hochhaus bezeichnet) und mit den vom Boden bis zur Decke geöffneten Fenstern „menschenwürdige Lebensräume“, dies war für ihn keine formale Angelegenheit, sondern eine „soziale Verpflichtung“. 

Das für den Verein zur Behebung der Wohnungsnot e.V. errichtete Gebäude war eines der ersten Wohnhäuser, das über die damals neue Form des selbstgenutzten Wohneigentums finanziert wurde. Bewohner des Hauses schrieben an den Architekten: „Wir wohnen jetzt seit April 1951 in dem Hochhaus in der Theresienstraße und finden es ausgezeichnet so große Fenster zu haben, die es gestatten Licht und Luft in so großem Umfang in die Wohnung dringen zu lassen.“

>>> Nicht-Mitglieder melden sich bitte per E-Mail info@seprufgesellschaft.org zur Veranstaltung an. Den Zoom-Link zur Teilnahme schicken wir Ihnen dann zu.


Sep Ruf, Wohnhochhaus Theresienstraße, 1950/51, Aufnahme 2019
Foto: Josef Grillmeier

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